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Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau mit ultrahochfestem Beton

Seit November 2018 führt die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Ertüchtigung der B 10 Rheinbrücke zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg durch. 


Um die gestiegenen Verkehrsbelastungen zukünftig bewältigen zu können, wird die Rheinbrücke Maxau derzeit durch eine sechs Zentimeter dicke Platte aus Beton auf der Fahrbahn verstärkt.


Die Arbeiten an der Brücke konnten am 18.06.19 anlässlich eines Pressetermins, im Rahmen dessen eine Begehung der Brücke stattfand, begutachtet werden.


Die Verstärkung der Rheinbrücke erfolgt mit ultrahochfestem Beton, einer in Deutschland neuartigen Bauweise an einer Brücke dieser Größenordnung. Bevor die Verstärkungsarbeiten an dem Bauwerk beginnen konnten, musste zunächst die Eignung des Einbauverfahrens nachgewiesen werden.


Um die vielfältigen Vorgaben zu erfüllen, wird die Einbaustelle mit einem klimatisierten Zelt geschützt. In den ultrahochfesten Spezialbeton werden beim Mischen Stahlfasern eingestreut, die nach dem Aushärten Zugkräfte im Beton aufnehmen. Damit die neue Betonplatte auch auf der bestehenden Fahrbahn aus Stahl haftet, wird die Stahlplatte im Vorfeld mit einer speziellen Haftbrücke behandelt. Aufgrund der deutschlandweit neuartigen Technologie wird das Projekt von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sowie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wissenschaftlich begleitet.


Die künftige Fahrbahn auf dem nördlichen Teil des Brückenüberbaus ist fertiggestellt. Aktuell werden die Stahlbauarbeiten für die Schutzeinrichtungen vorgenommen. Im Juli ist beabsichtigt, den Verkehr auf den bis dahin fertiggestellten nördlichen Brückenbau zu verlegen und damit die Ertüchtigung im Bereich des südlichen Überbaus zu beginnen. Zwischen Juli und Oktober soll es an einzelnen Wochenenden zu Vollsperrungen kommen.


Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder informierte darüber, dass zum Jahresende angestrebt wird, alle Arbeiten an der Rheinbrücke, die zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen, abzuschließen. Wenn alles planmäßig verlaufe, sollen ab Januar 2020 sechs Fahrspuren befahrbar sein.


„Die Rheinbrücke Maxau besitzt große Bedeutung für Karlsruhe und die gesamte Region“, so der Landtagsabgeordnete Dr. Rainer Balzer, „daher müssen die Bestrebungen darauf gerichtet sein, Verkehrsbehinderungen auch zukünftig möglichst zu vermeiden.“


Daher begrüßt die AfD im Interesse der Bürger nach wie vor den Bau einer zweiten Brücke.



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