Die politische Agonie der Angela M.

Das politische Ende der „Großen Vorsitzenden“ der Einheitspartei CDUCSUFDPGrüne ist eingeläutet: Angela Merkel geht, leider aber nur stückweise. Ihr Amt als Parteichefin will sie aufgeben, als Kanzlerin will Pattex-Angela noch drei Jahre weitermerkeln. Damit überspannt sie selbst bei ihren rückgratlosen Parteisoldaten den Bogen: Schon fordert die Junge Union Baden-Württemberg Merkels Rücktritt als Kanzlerin. Warum die jungen Siegfrieds erst jetzt aus ihrer Höhle treten, um dem alten Drachen den Rest zu geben, bleibt jedoch ihr Geheimnis. Mut und Entschlossenheit sehen anders aus.

Der Merkel-Klon Kramp-Karrenbauer bringt sich für die Nachfolge in Stellung. Ebenso Jens Spahn, der – passend zu Halloween – alle Organe der deutschen Bürger für den Staat zur Resteverwertung fordert. Dazu meldet Friedrich Merz sich aus seiner politischen Gruft zurück; die Älteren unter uns werden mit dem Namen noch etwas anfangen können. Kurzum: ein Gruselkabinett sondergleichen. Wenn das die versprochene Erneuerung der Altparteien sein soll, dann gute Nacht!