Illegale Einreisen über Frankreich nach Baden-Württemberg

Das Thema illegale Einreisen aus Frankreich nach Baden-Württemberg ist für das Land von Relevanz.

In diesem Sinne ist die Antwort Innenminister Strobls auf die diesbezügliche Anfrage des Landtagsabgeordneten Lars Patrick Berg von Interesse.

Laut Strobl weist die PKS Baden-Württemberg für das Jahr 2016  – und zwar nur für die an Frankreich angrenzenden Landkreise Rastatt, Emmendingen, Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald sowie den Ortenaukreis – insgesamt 4730 Fälle unerlaubter Einreise auf.

Diese unerlaubten, sprich illegalen, Einreisen, wurden in besagtem Jahr maßgeblich von Staatsangehörigen aus Eritrea, Gambia, Guinea, Äthiopien, Somalia, Syrien, Nigeria, Algerien, Marokko und der Elfenbeinküste begangen.

Bereits für die ersten vier Monate des Jahres 2017 zeichnete sich eine weitere deutliche Steigerung dieser Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf.

Eine separate Darstellung unerlaubter Einreisen über die „Grüne Grenze“ ist laut Innenminister nicht möglich (Drucksache 16/2024).

Allein dieser Umstand zeigt die Problematik. Wir wissen nicht, wer da zu uns kommt. Daher fordert der Landtagsabgeordnete, Dr. Rainer Balzer, umgehend eine konsequente und nachhaltige Grenzsicherung.

Überaus bemerkenswert ist auch, dass vorwiegend junge Männer aus Gambia als „Flüchtlinge“ nach Deutschland kommen, während Deutsche eifrig Urlaub in Gambia machen.