SPD senkt Schulniveau durch realitätsfernen Unterricht

Die SPD hat in Baden-Württemberg mit dem Schulversuch „Schule ohne Noten“ eine Absenkung des Schulniveaus erzeugt. Dennoch wollen die Sozialdemokraten diesen Kurs weiter fortsetzen.

Dies geht aus den Reaktionen der SPD auf die Entscheidung der Kultusministerin Dr. Eisenmann zu besagtem Versuch hervor. Die baden-württembergische Kultusministerin hat nun verfügt, dass der Schulversuch nicht über das laufende Schuljahr 2017/18 hinaus verlängert wird.

Die SPD kritisiert diese Entscheidung massiv, obgleich die Ergebnisse eine landesweite Ausweitung des Programms nicht rechtfertigten, wie Dr. Eisenmann im Antrag der SPD „Schule ohne Noten“ mit Verweis auf das Abschneiden der zehn beteiligten Schulen im bundesweiten Leistungsvergleich dezidiert darlegt (s. Drucksache 16/3074).

So zeigten nämlich die VERA 3-Ergebnisse für die Schuljahre 2014/15, 2015/16 und 2016/17, dass fünf Schulen schlechtere Gesamtdurchschnittswerte aufwiesen, drei Schulen auf gleichem Niveau geblieben sind und lediglich zwei Schulen bessere Gesamtdurchschnittswerte erreichten.

Bei realistischer Betrachtung also eine völlig zu Recht getroffene Entscheidung, diesen Schulversuch zu stoppen. Eine Entscheidung, die auch die AfD in vollem Umfang unterstützt!

Denn nicht nur das Absinken Baden-Württembergs im bundesweiten Vergleich, bezogen auf diesen Schulversuch, spricht hier Bände. Nachdem die rot-grüne Landesregierung nach der Wahl 2011 den Schulbereich mit ihren „ideologisch getriebenen bildungspolitischen Experimenten“ überzogen hatte, sanken die Ergebnisse baden-württembergischer Schüler insgesamt drastisch ab. Der Schulversuch „Schule ohne Noten“ ist nur ein weiteres Beispiel dieser verheerenden Schulpolitik und verweist bereits anhand der Zahlen einmal mehr auf die mangelnde Leistungsorientierung von SPD und Grünen.

Klare Leistungsrückmeldungen, insbesondere in Form von Ziffernoten, sind jedoch eine bewährte Grundlage, Schüler zielgerichtet zu fördern. Sie sind ein bedeutender Baustein in einer leistungsorientierten Kultur. Gerade die Vergabe von Noten bereitet auf die leistungsorientierte Gesellschaft vor, in der wir nun einmal leben und ist damit erforderlich. Die Abschaffung dieser realitätsfernen Lehrmethoden „Schule ohne Noten“ war damit ebenso notwendig wie das Abschaffen des „Schreibens nach dem Gehör“.

Die Schule soll junge Menschen auf das Leben vorbereiten. Was man in der Schule lernt, prägt für das gesamte Leben. Lerne ich den Umgang mit Bewertungen durch Noten nicht, sind Schwierigkeiten, sich in einer leistungsorientierten Welt zu behaupten, vor- programmiert. Ebenso verhält es sich mit dem Erlernen der deutschen Sprache. Erlerne ich die deutsche Sprache zu Beginn falsch – sprich nach „dem Gehör“ – dann wird sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch einprägen.

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Die Realitätsverweigerung von SPD und Grünen ist programmatisch. Ihre Schulpolitik wirft die gesamte neue Generation zurück und hängt sie im internationalen Wettbewerb systematisch ab.

Der schulpolitische Kurs von SPD und Grünen bedeutet somit den Exitus für die nächste Generation und für Deutschland, denn die Jugend ist die Zukunft eines jeden Landes.

Daher setzt sich die AfD uns für die Vergabe von Noten sowie für das korrekte Schreiben der deutschen Sprache ein – und zwar von Anfang an!