Heutige Debatte im Parlament: Staatssekretärin Olschowski bezichtigt mich der Unwahrheit

Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass es vielen Abgeordneten insbesondere der linken Parteien schwer  fällt, ruhig und sachlich oder auch einmal mit etwas Humor über politische Themen zu diskutieren.

Während meiner Rede zum Thema „Die Rolle von Kunst und Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ wurde ich von Landtagspräsidentin Aras unterbrochen mit der Ermahnung, bitte zum Thema zu reden. Ich sprach über den gesellschaftlichen Zusammenhalt und über das, was ihn bedroht und zerstört. Offensichtlich wollte Frau Aras die Darstellung genau dieser Gedankengänge verhindern.

Die Situation erinnerte stark an eine Rede im Januar, als ich nachwies, dass die Diskussion um E-Mobilität und Feinstaub  wissenschaftlichen Ansprüchen NICHT genügt. Auch diese Inhalte waren nicht erwünscht und ich wurde mehrfach bei der Darstellung meiner Gedankengänge unterbrochen mit der Drohung, mir das Wort zu entziehen.

Obwohl Frau Staatssekretärin Olschowski mich und die AfD sodann der Verbreitung von Unwahrheiten bezichtigte, hat man mir nicht die Gelegenheit gegeben, mich im Plenum gegen diesen  persönlichen Angriff zu verteidigen.

Leider waren ihre Argumente jedoch nicht zutreffend.  Der Film über Friedrich Schiller war ein Film ÜBER das Leben Friedrich Schillers und keine Literaturverfilmung, von denen  ich in meinem Redebeitrag sprach.

Selbstverständlich ist es auch in der AfD-Fraktion bekannt, dass in Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft das Geschmacksurteil die Interesselosigkeit  zur Voraussetzung hat. Belehrungen wie die von Frau Olschowski brauchen wir deshalb nicht. Eine Plenarrede von zehn Minuten ist jedoch weder Ort noch Zeit und Gelegenheit, um solch ein  Konzept auch nur ansatzweise darzustellen. Die Philosophie Kants und seine Lehre über das Schöne und das Erhabene waren jedoch in ihrer Zeit und für die nachfolgenden Generationen so einflussreich, dass man sich sehr wohl im Rahmen einer Plenardebatte auf sie beziehen darf.

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, meinte Frau Olschowski auch noch, Winston Churchills Meinung über „Fanatiker“ zitieren zu müssen. Winston Churchill allerdings, der englische Premierminister aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, ist ganz bestimmt nicht der angemessene Kronzeuge, den man gegen „Fanatismus“ zitieren sollte.