Offener Brief an Frau Brigitte Lösch MdL

Frau

Brigitte Lösch MdL

– im Hause –
Stuttgart, 20.03.2018

 

Ihr Offener Brief vom 8. März 2018

Sehr geehrte Frau Lösch,

sehr geehrte Frau Schwarz,

herzlichen Dank für ihr Schreiben vom 8. März d.J., dessen Eingang ich hiermit bestätige.

Bezüglich der Gestaltung eines Schreibens mit Anrede und Schlusssatz gestatten Sie bitte den Hinweis auf die Deutsche Industrienorm 5008. In der Schule lernt man in der Tat mehr als Schreiben und Rechnen.

Bezüglich des Terminus „Offener Brief“ wäre ich über einen Hinweis Ihrerseits, ob eine Veröffentlichung genehm ist, dankbar.

Zum Inhalt der Punkte 1-12 sei mitgeteilt, dass es sich dabei eher um Feststellungen im Voraus statt um echte Fragen handelt. Die Quellenlage können Sie dem Anhang und der Facebookseite entnehmen.

Zur Position zehn äußere ich Ja! Die Menschheit hat sich mehr als 5000 Jahre ohne Unterricht zum Geschlechtsverkehr mit eben selbigem fortgepflanzt. Sehr viele Menschen in Afrika pflanzen sich auch fort – ohne jemals eine Schule besucht zu haben.

Sehr wohl bin ich der Meinung, dass Unterrichtung über seltene Besonderheiten sexueller Prägungen das Schamgefühl junger Menschen verletzt. Daraus leitet sich nicht ab, dass Erwachsene ihren Neigungen im gesetzlichen Rahmen im privaten Bereich nicht nachgehen können.

Im vorletzten Absatz äußern Sie sich zu meiner Hautfarbe. Verbirgt sich hier ein diskriminierender Unterton? Ein Zusammenhang zur Thematik ist nicht erkennbar.

Neu ist mir hingegen, dass sie vorgeblich Kenntnis über erotische Vorlieben meinerseits haben. Ich wüsste nicht, dass wir uns darüber schon unterhalten hätten oder sollte mir hier etwas entgangen sein?

Bezüglich der Aussage „gutsituiert“ verweise ich auf die Landesbesoldungsordnung. Sie erhalten Diäten in derselben Höhe.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, lassen Sie uns dieses wissen.

 

Mit besten Grüßen

Dr. Rainer Balzer MdL
Stellv. Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion