AfD Baden-Württemberg gibt sich eine neue Satzung

Am vergangenen Wochenende tagte der 12. Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg in Heidenheim an der Brenz. Im dortigen Kongresszentrum arbeiteten sich mehrere hundert Parteimitglieder durch die Änderungsanträge des Leitantrags zur Neufassung der Landessatzung. Mehrere dieser Anträge stammten vom Kreisverband Karlsruhe-Land, teilweise in Kooperation mit dem Kreisverband Heidelberg.

Am Samstagmorgen hielt Alice Weidel, AfD-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag, die Auftaktrede, in der sie deutliche Worte für das Versagen der Merkel-Regierung in allen wichtigen Bereichen unseres Staates fand. So erinnerte sie an den jüngsten Messermord eines afghanischen „Flüchtlings“ in Flensburg, dem die 17jährige Mireille zum Opfer fiel. Parteichef Jörg Meuthen nahm in seiner Begrüßungsrede ebenfalls die innere Sicherheit aufs Korn und bezeichnete den großspurigen neuen Innenminister Horst Seehofer als „Master of Desaster“, der als „Abnickdackel“ regelmäßig Leckerli von Angela Merkel bekomme. Der Saal quittierte die kernigen Aussagen mit viel Applaus.

Trotz winterlicher Verhältnisse mit viel Schnee vor allem am Sonntag schufen die Teilnehmer des Landesparteitages in konzentrierter Arbeit eine neue Satzung, die die aktuellen Gegebenheiten der AfD im Südwesten sehr gut widerspiegelt und am Ende mit sehr großer Mehrheit von den stimmberechtigten Mitgliedern angenommen wurde.