Merkels Wunsch nach „Schmerzen“

„Schmerzhafte Kompromisse“ fordert die geschäftsführende Kanzlerdarstellerin von ihrer großkoalitionären Laienspielschar, um ihren Stuhl im Bundeskanzleramt doch noch zu retten. Der gebeutelte Bürger kann sicher sein, dass Schulz, Maas, Altmaier & Konsorten den Wunsch Merkels erfüllen werden, geht es doch um lukrative Ministerposten, die bei Neuauflage der GroKo winken. Die Schmerzen spüren wird jedoch der Bürger, wenn es sich Merkels Jasager-Truppe erneut in den flauschigen Ministersesseln bequem machen wird.

Schulz, der nicht nur in der Faschingszeit wie eine Pappnase wirkt, steht schon in den Startlöchern, um noch mehr deutsches Steuergeld im EU-Moloch zu versenken, um damit die fußlahmen EU-Südländer über Wasser zu halten. Was übrig bleibt, wird an die nach wie vor zu Hunderttausenden ins Land strömenden Wirtschaftsasylanten aus den arabischen und afrikanischen Armenhäusern dieser Welt verteilt („Mit der SPD gibt es keine Obergrenze!“). Das muss der deutsche Rentner, die Alleinerziehende und der prekär Beschäftigte schon verstehen. Niemand hat behauptet, dass Gutmenschentum und „Wir retten die ganze Welt“-Attitüden nicht ihren Preis haben – den jedoch nicht Merkel und Schulz zahlen, sondern die Verkäuferin von nebenan.

Dass es mit der SPD in atemberaubendem Tempo bergab geht, kann nur den verwundern, der nichts dabei findet, die eigenen Wähler wieder und wieder vor den Kopf zu stoßen. Dasselbe gilt natürlich ebenso für die Union, die von Merkel völlig entkernt und jeglicher Grundüberzeugung beraubt wurde und schon bei der letzten Bundestagswahl das schlechteste Ergebnis seit 1949 eingefahren hat.

Die AfD ist die neue politische Kraft, in der sich alle, denen unser Land und unsere Nation am Herzen liegen, wiederfinden können. Unser rasanter politischer Aufstieg wird auch dieses Jahr weitergehen, denn wir setzen uns für unsere Bürger ein – und nicht für nomadisierende Eliten der sogenannten „Globalisierung“, die einem nebulösen Liberalismus frönen. Die AfD nimmt die Inschrift am Reichstagsgebäude in Berlin ernst: „Dem deutschen Volke“. Für das deutsche Volk arbeiten wir, für dieses Volk machen wir Politik!

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