Dr. Rainer Balzer MdL: Diskrepanz zwischen der Bildungspolitik von Grünen und CDU wird auf dem Rücken der Schüler ausgetragen

Während die AfD immer wieder neue konstruktive Vorschläge in die Bildungspolitik einbringt, übernimmt die CDU Stück für Stück diese Forderungen. Darauf verweist Dr. Rainer Balzer MdL, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion. Bereits vor einem Dreivierteljahr hatte Balzer auf die Notwendigkeit der Stärkung der Schulleitungen hingewiesen. Diese Forderung wurde von der CDU aufgenommen, gleichwohl ohne die AfD als Urheber zu nennen.

Disziplinierung von schwierigen oder gewalttätigen Schülern zwingend notwendig

Ein Berichtsantrag vom 27. März vergangenen Jahres fragte explizit danach, welche Erziehungsmaßnahmen Lehrern aktuell zur Disziplinierung von schwierigen oder sogar gewalttätigen Schülern zur Verfügung stehen und forderte,  dass sich Lehrer im Konfliktfall auf die nötige Rückendeckung und Unterstützung von Schulleiter und Regierungspräsidium verlassen können. Ihnen muss die Möglichkeit eingeräumt werden, das Fehlverhalten von Schülern gegenüber dem Lehrer oder den Mitschülern wirkungsvoll zu sanktionieren. In einigen Schulen wird das Lernen durch Disziplinprobleme stark erschwert, Autoritäten werden gesamtgesellschaftlich zunehmend weniger anerkannt. Nun wurden diese Forderungen von der CDU aufgenommen, zusammen mit der Forderung nach Rückkehr zum Frontalunterricht, während die Grünen dies als Konzepte aus der „Mottenkiste“ ablehnen.  „Regelmäßige und objektive Leistungsbewertung sind der Schlüssel zu einem langfristigen Erfolg. Dazu gehören selbstverständlich auch Noten im Grundschulalter. Die Disziplin im Klassenzimmer ist Grundlage für konzentriertes Lernen. Hierfür möchten wir die Position des Lehrers stärken“, unterstreicht Dr. Rainer Balzer.

Grüne Politik ist verantwortlich für die Bildungsmisere, nicht die Lehrer

Mit ihrem Fortbildungsmanagement beabsichtigen die Grünen ein weiteres Mal, die Verantwortung für die Bildungsmisere im Land den Lehrern zuzuschieben, doch liegen hier nicht die Ursachen für das schlechte Abschneiden des Landes Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren. Auch der „rhythmisierte Schultag“ ist nicht die Lösung, denn konzentriertes Lernen an Vormittag kann mindestens so gut sein, wenn der Nachmittag für individuelle Aktivitäten frei bleibt, so Balzer. „Wir fordern klare Leistungsanforderungen an die Schüler und regelmäßige Klassenarbeiten sowie zudem einen Wettstreit der besten Methoden zum Wohle der Schüler, um einen maximalen Lernerfolg zu ermöglichen. Die CDU sollte sich mittelfristig überlegen, ob sie bereit ist, das bildungspolitische Chaos im Ländle mit ihrem Namen zu decken!“