Die AfD lehnt eine Zunahme internationaler Studiengänge in englischer Sprache ab

Wir beobachten eine deutliche Zunahme an Studiengängen in englischer Sprache. Die Universität Konstanz, die viele dieser Studiengänge anbietet, ist die einzige Universität, bei der ein deutlicher Stellenaufbau zu verzeichnen ist. Uns ist vollkommen klar, dass in vielen Studiengängen die Fachausdrücke in Englisch sind.

Doch welchen Grund kann es geben, ganze Studiengänge in englischer Sprache anzubieten? Eine „Internationalisierung der Universitäten“, die darin besteht, dass Deutschland das Studium ausländischer Studenten hier in Baden-Württemberg finanziert, lehnt die AfD ab. Aus genau diesem Grund lehnen wir auch Studiengänge in englischer Sprache kategorisch ab. Wenn sich ein Student für Deutschland interessiert, die deutsche Sprache lernt und einige Zeit während seines Studiums hier verbringen möchte, dann ist das etwas anderes.

Dazu kommt, dass es inzwischen sehr viele zulassungsbeschränkte Studiengänge in englischer Sprache gibt. Bei diesen Studiengängen ist es dann so, dass der Anteil der Internationalen Studenten im Vorhinein festgelegt wird, er liegt dann je nachdem bei 40%, bei 50% oder auch bei 100%. Die restlichen Prozente verteilen sich dann – nicht etwa auf die deutschen Studenten oder auf die Studenten aus Baden-Württemberg – nein die restlichen Prozente verteilen sich auf Studenten aus den EU-Ländern und auf „Bildungsinländer“, also Studenten mit deutschem Abitur.

Ich frage mich manchmal, ob die Bürger dieses Landes, die im Vertrauen auf die richtige Verwendung ihrer Steuern für die Universitätsausbildung ihrer Kinder ihre Steuern zahlen, das wissen. Ich habe meine Zweifel daran, denn ich habe selbst gestaunt, als ich diese Zahlen las.

Studiengänge in englischer Sprache führen genau dazu, dass der Steuerzahler in Baden-Württemberg das nahezu kostenlose Studium ausländischer Studenten finanziert.

(AfD-Fraktion BW)