Erwiderung zu einem Artikel in der Huffington Post – Wahlprogramm AfD BaWü

In der Huffington Post Online vom 1.2.2016 fand sich eine Abrechnung mit dem Wahlprogramm der AfD in BaWü, verfaßt von der Piraten-Politikern Katharina Nocun. Dazu hat ein Blogger eine Erwiderung verfasst, die wir Ihnen, liebe Leser, nicht vorenthalten möchten.

Nachfolgend ein Auszug aus dem Blog s k AfD a l ö s! :

Eigentlich eine zu vernachlässigende Kleinigkeit – aber eben doch typisch: Katharina Nocun, eine Bloggerin, veröffentlicht auf „Huffington Post“ unter dem Titel: „Was du wissen sollst, bevor du die AfD wählst“, eine twitterartige “Abrechnung” mit dieser “rückständigen Partei”. Natürlich kann Katta, wie sie von Freunden liebevoll genannt wird, auf ihrem Blog machen, was sie will – mache ich ja auch – aber wie kommt ein x-beliebiger Beitrag einer x-beliebigen Schreiberin dank Huff/Focus zu einem Millionenpublikum? Gibt es so etwas auch bei anderen Parteien?

Schnell mal gegoogelt: Katta hat es bis Wiki geschafft, ist Piratin, Politikerin, Netz- und sonstige Aktivistin. Macht sie das repräsentativer, eine achtelbedeutsame politische Person zu sein? Ihren polnischen Hintergrund, mit dem sie gerne kokettiert und den sie auch gegen die AfD anbringt, erwähne ich wegen Bedeutungslosigkeit nicht.

Nun schreibt sie: „Oft wird argumentiert, Kritik an der AfD wäre durch die „Lügenpresse” gesteuert und Äußerungen von Funktionären stünden nicht für die Position der Partei. Deshalb habe ich es getan. Ich habe das Wahlprogramm der AfD für Baden-Württemberg gelesen. Damit auch Ihr Euch selbst ein Bild von der AfD machen könnt – auch bei ihren bisher kaum diskutierten Positionen zu Klimawandel, Wissenschaft und Bildungspolitik. Hierfür habe ich die wichtigsten Zitate aus dem Wahlprogramm zusammengetragen. Urteilt selbst:“

Auch ich habe es getan: das Wahlprogramm der AfD für Baden-Württemberg gelesen! Und Kattas Aus-Lese Punkt für Punkt unter die Lupe genommen. Urteilt selbst …

1. „#HartzIV war gestern: Die #AfD BaWü fordert jetzt Zwangsarbeit unter Mindestlohn für Langzeitarbeitslose.“ – „Zwangsarbeit?“, “Zwangsarbeit unter Mindestlohn?” – geschrieben steht: „Die AfD Baden-Württemberg setzt sich für ein Pilotprojekt ‚Bürgerarbeit statt Hartz IV‘ ein. Unter Bürgerarbeit ist die Ausübung gemeinnütziger Arbeit durch Langzeitarbeitslose zu verstehen, die nicht unmittelbar in Konkurrenz zum Arbeitsmarkt steht. Bürgerarbeit soll ca. 30 Wochenstunden umfassen und mit ca. 1.000 EUR monatlich sozialversicherungspflichtig entlohnt werden. Den Langzeitarbeitslosen wird die Ausübung sinnvoller Tätigkeiten eröffnet und die Gesellschaft erhält einen Gegenwert für die Unterstützungsleistungen. Die Hartz-IV-Reformen konnten für eine Vielzahl von Langzeitarbeitslosen keine Beschäftigungschancen eröffnen. Bürgerarbeit kann für viele der Betroffenen einen Ausweg bieten.“ (27)

2. „Schon gewusst? Die #AfD wirbt offen für die politische Beeinflussung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.“ – tatsächlich steht geschrieben: „Die AfD will auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einwirken“. Aber der Satz geht weiter: „…und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden.“ Der Satz findet sich im Abschnitt über die Familienpolitik im Zusammenhang mit der öffentlichen Wertschätzung der traditionellen Familie – und liest sich plötzlich ganz anders. (28)

3. „Die #AfD hält den Effekt von CO2-Ausstoß…“

Lesen Sie weiter unter: s k AfD a l ö s!

Quellen:
Katharina Nocun: Was du wissen solltest, bevor du die AfD wählst. Huffington Post 1.2.1016
Landtagswahlprogramm AfD Baden Württemberg

Ihre AfD Baden-Württemberg
Zettachring 6
70567 Stuttgart

2 thoughts on “Erwiderung zu einem Artikel in der Huffington Post – Wahlprogramm AfD BaWü

  1. Mmmhh… bis hierhin finde ich die Aussagen von Nocun bestätigt, auch wenn sie im Programm der afd vielleicht anders formuliert sind. Es sollte Ihnen um die Inhalte gehen, nicht um die Formulierungen. Teile ich die vom Programm genannten 1.000,- Euro durch die monatl. Stunden (4Wochen * 30 Stunden), so komme ich auf 8,33 Euro pro Stunde und das liegt unter dem Mindestlohn!
    Und hinter jedem Einwirken auf die Anstalten steht doch sicherlich ein beeinflussen zu Ihren Gunsten. Für wie blöd halten Sie die Bürger? Es ist gerade bei der afd sehr auszuschließen, dass sie neutral bleibt. Aber das ist meine persönliche Meinung.
    Und warum erwähnen Sie dann doch die polnische Abstammung, wenn es Ihnen angeblich so unwichtig ist? Diesen propagandistischen, demagogischen Trick wird jeder halbwegs schlaue Bürger sofort durchschauen: Dahinter steht der Versuch, fremdenfeindliche Subjekte auf Ihre Seite zu ziehen, um auch noch die letzte Stimme einzufangen, egal aus welcher Richtung.

    Schade nur, dass mein Kommentar nicht erscheinen wird. ich weiß, mit Kritik und Auseinandersetzung hat es die afd nicht so…

    • Sehr geehrter Herr Nicklis, als demokratische Partei setzen wir uns selbstverständlich mit jeder Meinung und Form objektiver Kritik auseinander. Daher werden wir selbstverständlich auch Ihren Kommentar veröffentlichen.

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